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Krankenrücktransport – so wird’s gemacht

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Der Urlaub ist da: Die Vorfreude ist riesengroß, die Koffer werden gepackt, die Sonnencreme nicht vergessen und dann geht es endlich in den langersehnten Urlaub, in dem der Alltagsstress vergessen wird.

Was ist aber, wenn es während deiner Reise zu einer schweren Erkrankung oder einem Unfall kommt? In einigen Ländern ist das Gesundheitssystem so schlecht, dass eine fachegerechte Behandlung nicht möglich ist. Die Folge: Du bist gezwungen, in deine Heimat zurückzukehren, um dort behandelt zu werden.

Ein ärztlich begleiteter Krankenrücktransport kann unterschiedlich organisiert werden:

  • Entweder du wendest dich an deine Versicherung (sofern du eine hast)
  • oder du organisiert das Ganze selbst und zwar über einen privaten Rückholdienst.

Krankenrücktransport mit Versicherung

Je nachdem welchen Versicherungsschutz du abgeschlossen hast, übernimmt die Versicherung entweder die gesamten oder lediglich einen Teil der Rückholungskosten. Eine komplette Übernahme der Kosten erfolgt oftmals nur, wenn eine Rückholung „medizinisch notwendig“ oder „medizinisch sinnvoll“ erscheint. Diese Brgründung variiert allerdings von Anbieter zu Anbieter. Das Problem: Die Versicherungen haben meistens eine eigene Vorstellung über die Notwendigkeit eines Krankenrücktransports und diese deckt sich nicht mit der der betroffenen Personen. Das hat zur Folge, dass die Übernahme der vollen Kosten seitens der Versicherungen nicht erfolgt. Ein weiterer Nachteil ist die lange Entscheidungsfindung über einen Krankenrücktransport bei den Versicherungen, die eine schnelle und kurzfristige Rückholung unmöglich macht.

Krankenrücktransport ohne Versicherung

Sollte deine Versicherung die Kosten für einen Krankenrücktransport nicht übernehmen oder hast du im Vorfeld keine Versicherung abgeschlossen, besteht für dich die Möglichkeit, einen privaten Rückholdienst zu kontaktieren. Im Internet findest du einige Unternehmen (wie zum Beispiel die Ambulanzflug-Zentrale), die besonders im Bereich der medizinischen Luftfahrt langjährige Erfahrungen haben.

Hier ein Beispiel, wie du einen Krankenrücktransport selbst organisierst:

1. Rückholdienst kontaktieren

Sobald du einen geeigneten und professionellen Rückholdienst gefunden hast, kontaktierst du ihn (per Chat, telefonisch oder über ein Kontaktformular – wenn es schnell gehen soll ist hier der Griff nach dem Hörer empfehlenswert).  Nach Angaben wichtiger Informationen zu deinem Gesundheitszustand und Aufenthaltsort, bekommst du einen individuellen Richtpreis für deinen Krankenrücktransport.

2. Gute Vorbereitung ist alles

Wenn der Preis für dich in Ordnung ist und du das Angebot bestätigt hast,  wird der Krankenrücktransport vorbereitet. Auf Wunsch kann die Zusatzleistung eines Kranken- oder Rettungswagens, um vom Krankenhaus zum Flughafen zu gelangen, beim jeweiligen Rückholdienst dazu gebucht werden. Sobald alle Vorbereitungen  abgeschlossen sind, erhältst du einen Flugplan, in dem alle relevanten Informationen zu deinem Krankenrücktransport aufgelistet  sind.

3. Endlich nach Hause

Wenn du einen Bodentransport zum Flughafen beauftragt hast,  holt dich das Rückhol- Team am Aufenthaltsort ab und bringt dich zum Flughafen. Am Flughafen selbst wartet in der Regel auf der Rollbahn das Ambulanzflugzeug auf dich, um dich schnell und sicher nach Hause zu bringen. Während des kompletten Krankenrücktransports bist du natürlich nicht alleine – die Mitnahme einer Begleitperson ist in den meisten Fällen möglich. Außerdem wirst du von einem erfahrenen Flugmediziner und einem Rettungsassistenten begleitet, die sich um dich kümmern und bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes unverzüglich eingreifen. Sobald das Ambulanzflugzeug am Zielflughafen landet, wartet auf dich ein weiterer Kranken- oder Rettungswagen, der dich unverzüglich ins Krankenhaus bringt.

Ob mit Versicherung oder ohne – es ist immer von Vorteil, im Vorfeld darüber informiert zu sein, an wen man sich in einer solchen ernsten Situation wenden muss bzw. bei wem man die notwendige Hilfe bekommt. Sollte also deine Versicherung nicht für den Transport aufkommen, besteht für dich noch immer die Möglichkeit einen Krankenrücktransport über einen privaten Rückholdienst zu organisieren.

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